Butter Becherkuchen

Ein äußerst saftiger Kuchen der auch noch nach ein paar Tagen lecker schmeckt. Das Prinzip des Becherkuchens ist einfach. Man nehme einen Becher, egal welche Größe und mischt die Zutaten im Verhältins des Bechers zusammen. Das nette ist des weiteren, dass hier nicht aufwendig Eier aufgeschlagen werden müssen sondern wirklich alle Zutaten einfach in eine Rührschüssel gegeben werden.

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Der Kuchen schmeckt auch wunderbar nach Butter, ich bin ja ein großer Fan des Buttergeschmackes, ob es sich jetzt um Butterfett zum herausbraten oder um Popkorn mit Buttergeschmack handelt. Das tolle an dem Produkt Butter ist, dass es bis zu 16% weniger Fett als Öl enthält weil Butter eine Emulsion aus Wasser und Milchfett ist. Unter anderem findet ihr in diesen Rezept auch Joghurt, welches geschmacklich dem Kuchen auch etwas Frische verleiht.

Milch allgemein ist ein umstrittenes Thema. Ich für meinen Teil bin ein Fan davon. Es ist ein unglaublich toller Weg, aus dem Pflanzenstoff Cellulose, Fett zu gewinnen. Wenn man es unter dem chemischen Aspekt betrachtet grenzt es schon fast an ein kleines Wunder. Viele Menschen denken auch, dass die Kälber der Milchkühe voulez geschlachtet werden. In der Realität ist es jedoch so, dass die Milchkuh vielzuviel Milch für ein Kalb produzieren würde. Dabei handelt es sich auch nicht um Genmanipulation oder sonstiges, sondern um Jahrhunterte lange Züchtung. Wird die Kuh nicht ausgemolken, das bedeutet dass nicht die gesamte Milch der Kuh gemolken wird, entzündet sich das Euter. Das ist, salopp gesagt, ein ziemlich großes Ding denn das Euter schwillt an. Tiere mit einer solchen Entzündung können auch nicht mechanisch gemolken werden sondern müssen von eine fachkundigen Landwirt per Hand gemolken werden.

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Ja Milchproduktion ist eben kein Zuckerschlecken. Es gehört schon einiges dazu, eine Kuh gibt ja nicht zwölf Monate im Jahr Milch. Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie zuerst ein Kälbchen bekommen. Dann gibt sie Milch, doch auch nicht immer konstant die gleiche Menge und zwischen dem letzten Liter Milch und einem neuen Kalb liegen logischerweise auch wieder Monate. Dazu muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass ich die Landwirte verstehe wenn sie auf die Barikaden steigen wenn sie 29 cent für den Liter Milch bekommen. Damit ist noch nicht mal ihre Arbeitszeit bezahlt, sie können damit nur die Produktionskosten decken. Mein Weg damit umzugehen ist entweder direkt beim Bauern die Milch zu kaufen oder von Molkereien die den Bauern am meisten bezahlen, selbstverständlich in Bio-Qualität.

Der Butterkuchen ist sehr einfach zu machen und sehr saftig, er ist auch nach mehreren Tagen genießbar. Je nach der Größe des Bechers, den ihr für das Rezept benutzt, kann die Backzeit variieren. Mein Kuchen wurde 60 min lang gebacken. Am sichersten ist man aber noch immer mit der Bröselprobe. Dafür nehmt ihr ein Spießchen und steckt es in die Mitte des Kuchen. Bleiben keine Brösel oder Teigreste auf dem Stäbchen ist der Kuchen fertig gebacken.

Für den Kuchen benötigt ihr

  • 3 Becher Weizenmehl
  • 1 Becher brauner Zucker
  • 1 Becher zimmerwarme Butter
  •  1 Becher Joghurt
  • 4 kleine oder 3 große Eier
  • 1 Messerspitze Bourbon Vanillie
  • 1 Pkg. Backpulver

Die Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer mixen bis eine homogene Masse entsteht. Den Teig in die Kuchenform geben und im vorgeheizten Backrohr bei 180° eine Stunde backen.

Mahlzeit meine Lieben!

©nakokoblog

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