Zupf Pizza

 

Pizza das comfort food schlechthin mal anders, und zwar zum zupfen . In zwei verschiedene Formen und mit einen etwas veränderten Pizzateig. Obwohl ich schon etwas Übung mit dem Pizzateig habe ist für mich ein Teig mit Germ immer wieder eine Herausforderung. Kochen liegt mir eher als backen. Beim Backen kann ich das Endergebnis nicht mehr beeinflussen sobald es mal im Rohr ist. Das macht mich dann immer etwas nervös. Wenn das Rohr dan zu heiß eingestellt ist, kann es passieren dass das Gericht außen schwarz und innen roh ist, kann zwar am Herd auch passieren aber da geht es leicht zum kontrollieren ob die Temperatur angemessen ist. Naja, soviel zum Germteig. Der Germteig für das heutige Rezept ist um einiges fluffiger als der für das erste Pizzarezept. Ich habe den Germanteil erhöht, damit der Teig nur einen Stunde gehen muss und ratz fatz die Pizza am Tisch steht. Falls ich keinen Zeit oder Lust habt den Teig selbst zu machen könnt ihr auch gerne einen fertigen aus dem Geschäft verwenden. Damit klappt es genauso gut. Das macht dieses Gericht das wohl zum Blitzgericht.

Die Zupf-Pizza in den Muffinförmchen kann super für Gäste als Snack gereicht werden. Sie sind toll zum vorbereiten und schmecken kalt auch ganz vorzüglich. Für ein Picknick sind sie praktisch weil sie einfach so ungemein handlich sind. Eine Pizza-to-go also. Die große Pizza in der Kastenform haben wir als Mittagessen genossen. Findet aber bei Gästen auch immer tollen Anklang.

Im Teig sind keine tierischen Produkte enthalten. Es ist halbe halbe Vollkorn und Glattes Mehl, für mich hat sich dieses Verhältnis ganz gut bewährt. Falls euch das zu wenig oder zu viel Vollkorn ist, einfach im gewünschten Verhältins mischen. Für den Belag empfehle ich was schmeckt. Wir haben uns für den klassischen Pizzabelag mit Mozzarella, Tomaten und Salami entschieden. Die passierten Tomaten wurden mit Basilikum und Oregano verfeinert. So, das wars soweit von mir, nun zum Rezept.

Für vier Pizzaliebende benötigt ihr:

Für den Grundteig:

  • 250g glattes Weizenmehl
  • 250g Weizenvollkornmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • ca. 350ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Salz
  • etwas Zucker

Für den Belag:

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  • passierte Tomaten – mit jeweils einen TL Basilikum und Oregano
  • Mozzarella
  • getrocknete Tomaten
  • Salami

Für den Teig alle Zutaten zusammenmischen, die Hefe etwas zerkrümeln. Mit dem Knethaken solange bearbeiten bis eine homogene Masse ensteht. Händisch noch etwas weiterkneten, bis der Teig nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Den Teig mit einen feuchten Geschirrtuch zudecken und ca. eine Stunde gehn lassen.

Ist der Teig fertig aufgegangen, kann das Rohr auf 170°C vorgeheizt werden. Jetzt kommen wir zu den zwei unterschiedlichen Formen in diese ihr die Pizza bringen könnt.

Zuerst zur Form des Faltenbrots. Den Teig möglichst dünn ausrollen und auf einen viereckige Form bringen und wie eine gewöhnliche Pizza belegen. Die belegete Pizza in Stücke schneiden und diese Stücke anschließend stapeln. Die gestapelten Stücke in eine ausgefettete Form geben und für ca. 35- 40 min im Rohr backen lassen. Diese Zeitangabe hat für meine Form gepasst, je nachdem ob eure Form kleiner oder größer ist kann die Garzeit kürzer oder länger sein. Es ist schon ein ganz schöner Brocken, darum empfehle ich euch das Faltenbrot besser etwas länger drinnen zu lassen als kürzer.


Weiter zur Muffinform: diese Zubereitung dauert zwar in der Herstellung etwas länger, hat dafür aber eine viel kürzere Garzeit. Und mir macht das knödeln, also das Kügelchen formen immer Spaß. Ich knödle eben gerne. Ahja, zurück zum Rezept. Der Belag sollte dementsprechend kleiner geschnitten ist, als bei der normalen Pizza. Also wie auf den Bildern zu sehen, zuerst den Boden mit Bällchen belegen, Sauce und anderer Belag darauf  geben und diese Prozdeur nochmal wiederholen. Tada, noch ca. 25 min ins Rohr und fertig sind eure Pizza-Zupf-Muffins.

 

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8 Comments

  1. Ich habe jetzt mächtig Kohldampf und schuld bist alleine DU ! 🙂
    Diese Pizza sieht so verdammt lecker aus, mhm!

    Vielen lieben Dank für das Rezept. Muss ich unbedingt mal selbst ausprobieren.

    Wünsche dir noch einen tollen Tag.

    Herzliche Grüße,
    Heike

    Liken

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