jummiest one-pot Pasta ever

Haha, ihr meint wohl ich nehme den Mund zu voll wenn ich so einen Titel auswähle. Aber ehrlich, dieses Gericht ist eines der feinsten, die ich bis heute zusammengepanscht habe. Es gibt ja sehr viel verschiedene Variationen der one-pot Gerichte. Im Grunde bedeutet one-pot einfach nur, dass nur eine Pfanne, Schüssel, ect. für die Zubereitung des Gerichtes benötigt wird. So ist ein österreichisches Beispiel dafür Gulasch, alles wird in einen Topf gekocht. Weitaus beliebter sind jedoch die Pasta Gerichte, weil hier durch die abgegebene Stärke der Pasta die Sauce schön semig und cremig wird. Ich stelle euch heute ein asiatisches one-pot Gericht vor. So wie es sich gehört mit Kokosmilch, Currypaste und Reisnudeln. Ich habe mich schon mehrmals an verschiedensten one-pot Gerichten versucht, das bisher cremigste Ergebniss habe ich jedoch mit Reisnudeln erzielt. Dieses Gericht ist einfach nachzukochen und vegan.

Um 3-4 hungrige Mäuler zu stopfen benötigt ihr:IMG_6540

  • 400g Reisnudeln – im Asia Shop erhältlich
  • 400ml Kokosmilch
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 1/2 kleinen Krautkopf
  • 1/4 Kohlkopf
  • Gemüse eurer Wahl – hier könnt ihr euch nach Herzenslust austoben, ich habe mich für Erbsenschoten, Frühlinszwiebel, Babymaiskolben und etwas Brokkoli entschieden
  • 5-6 EL Sojasauce
  • 1 EL frischer Ingwer – klein gschnitten
  • 1 EL gelbe Currypaste – Asia Shop
  • 1 EL Kokosöl – darf bei Bedarf auch etwas mehr sein
  • Salz – nach Bedarf

So dann ran an den Herd! Ich habe mich für einen großen Wok entschieden, um das Gericht zu kochen. Zu allererst habe ich den Kohl und das Kraut klein gschnitten und gewaschen. Kohl sowie Kraut kamen zuerst in die Pfanne, mit dem Löffel Kokosöl und wurden angebraten. Während dies vorgedünstet ist, habe ich das restliche Gemüse gewaschen und in ca. 2 cm große Stücke geschnitten. Sind Kohl und Kraut schon etwas weich, könnt ihr nun das restiche Gemüse dazugeben.

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Ich habe alles mal schön scharf angebraten, damit der Geschmack später besser hervortritt. Hat alles mal durchgezogen kann die Kokosmilch und ca. die Hälfte der Gemüsebrühe zugegeben werden. Nun auch noch die Nudeln und die Currypaste in den Wok geben. Am Anfang habe ich immer  Bammel, dass die Nudeln unterschiedlich weich bzw. an manchen Stellen hart werden. Um das zu verhindern, versuche ich immer die Nudeln ganz mit der Flüssigkeit zu bedecken.

Obwohl mein Wok beschichtet ist und ich immer darauf achte, dass die Gerichte nicht zuviel kochen, bin ich immer vorsichtig wegen dem anbrennen. Hier solltet ihr daruf achten, dass eure Sauce mit den Nudeln immer leicht köchelt. Also ist es von Vorteil, wenn immer ein bisschen umgerührt wird. Ich habe mich ein bisschen wie bei einen Risotto gefühlt. Immer ein bisschen umrühren und sobald man das Gefühl hat es sei zuwenig Flüssigkeit im Topf, wieder ein wenig Flüssigkeit nachleeren. Nein so tragisch ist es nicht, ihr könnt sobald ihr das Gefühl habt es könnte noch Flüssigkeit vertragen, den Rest der Gemüsebrühe hinzugeben. So und jetzt Sojasauce untermischen und warten bis die Nudeln schön weich und die Sauce sämig ist. Immer darauf achten, dass euch nichts anbrennt, weil dann könnt ihr den ganzen Pot vergessen.

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Ich habe dann als Dekoration noch Sesamkerne und Erdnüsse hinzugegeben. Der Vorteil bei diesen Gericht ist, dass es wirklich sehr wandelbar ist. Ihr mögt keine Currypaste oder habt keine zur Hand? Egal, packt einfach Erdnussbutter drauf! Zwiebel schmecken euch nicht? Ist Recht, lasst sie einfach weg! Und das könnt ihr mit jeder Zutat so machen, außer natürlich mit der Pasta!

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